
Gemeinsam tanzen und
miteinander feiern
Zwei Tage gelebte Inklusion etablieren sich
Das 3. Akzeptanzfestival der Einzelfallhilfe-Manufaktur fand am 8. und 9. Mai 2026 auf dem Waschhaus-Gelände statt. Eingebettet in die Potsdamer Inklusionswochen wurde das Festival anlässlich des Europäischen Protesttags zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung veranstaltet.
Bei frischem Wetter und Sonnenschein kamen tausende Besucherinnen und Besucher zusammen, um gemeinsam zu feiern. „Im dritten Jahr sind wir zu einer echten Institution in Potsdam geworden und zeigen, dass es möglich ist, gemeinsam und inklusiv zu feiern. Besonders freuen wir uns über den Besuch der Oberbürgermeisterin Noosha Aubel“, so Oliver Käding, Vorstand der Einzelfallhilfe-Manufaktur.
„Das Akzeptanzfestival ist für mich gelebte Inklusion, und es zeigt, dass Inklusion Spaß macht. Ich finde es klasse, dass es jetzt in Potsdam zum dritten Mal stattfindet. Wir müssen daran arbeiten, dass sich das verstetigt, jährlich stattfindet und zeigt: So geht Inklusion."
Noosha Aubel, Schirmherrin des Festivals und Potsdamer Oberbürgermeisterin

Musik & Bühne am 8. Mai

Musikprogramm 2026
Gemeinsam tanzen
Fr. 8 Mai /// 14-22 Uhr
Moderation: Inga Brakopp
Spaß für Kids
Der sonnige Nachmittag
Der große Abend
Sa. 9 Mai /// 14-22 Uhr
Moderation: Inga Brakopp
Spaß für Kids
Der sonnige Nachmittag
Der große Abend
„Ich bin dankbar, dass wir hier in Potsdam dieses einzigartige Festival gemeinsam feiern dürfen. Das Akzeptanzfestival wird immer mehr zu einem nicht mehr wegzudenkenen Jahres-Highlight und ich freue mich schon auf 2027.“
Dr. Tina Denninger, Beauftragte für Menschen mit Behinderung der Landeshauptstadt Potsdam

Musik & Bühne am 9. Mai

Festivalgespräche
Die erste Podiumsdiskussion beleuchtete und konzipierte den Begriff „Inklusion“. Damit setzten sich Diskussionen fort, die bei der Juryarbeit des Inklusionspreises Potsdam und des Akzeptanzbudgets entstanden waren. Auch dort wurde man sich über die Definition, den Adressatenkreis, Synergien sowie die Vor- und Nachteile von Inklusion nicht einig. Die Diskussionen zeigten deutlich, wie wichtig es ist, sich immer weiter zu verständigen.
Die Moderation führten Nina Waskowski und Dr. Tina Denninger (Behindertenbeautragte Potsdam). Podiumsgäste waren Dirk Tannert als Jury-Mitglied des Inklusionspreises, Anna Hege als Jury-Mitglied des Akzeptanzbudgets und Selbstvertreterin, Hannelore Mehls als Vertreterin der Seniorinnen und Senioren und ebenfalls Selbstvertreterin und Tarek Waskowski, der die Kinderperspektive mit einbrachte.


Das Publikum nutzte die Chance sich aktiv mit einzubringen und rege. Dr. Tina Denninger fand einleitende Worte darüber, dass der Begriff „Inklusion“ nicht nur in Potsdam, sondern überall im Unklaren ist und weiter diskutiert werden muss. Anna Hege überlegte, ob Inklusion heißt, von gängigen Normen abzuweichen und malte das Bild, ob ein Kreis immer ein Kreis sein muss. Am Beispiel eines Musikfestivals führte sie aus, ob es immer zwingend aus lauten Musikacts bestehen müsse. Tarek Waskowski verstand unter Inklusion, dass alle Menschen gleich sind und Vielfalt normal ist. Er führte aus, dass jeder Mensch etwas Besonderes ist und es deshalb normal sei, besonders zu sein.
Das Beratungsnetzwerk „Selbstbestimmt leben in Potsdam“ stellt sich vor
Im zweiten Festivalgespräch stellte sich das neugegründete Beratungsnetzwerk „Selbstbestimmt leben in Potsdam“ vor, dass es sich zum Ziel gemacht hat, Menschen zu begleiten, die ihr Leben selbstbestimmt in Eigenregie gestalten wollen. Jede Beratungsstelle im Netzwerk stellte sich mit ihrem konkreten Thema vor, auf das sie sich spezialisiert hat. Das Netzwerk arbeitet kooperativ Hand in Hand, verweist jeweils aufeinander und verpflichtet sich ausschließlich, im Sinne der UN-Behindertenrechtskonvention zu beraten und zu begleiten.


„Stark im Klang“ barrierefreier Musik-Workshop an Tag 2
Das Projekt schafft einen offenen Raum, in dem Menschen mit und ohne Beeinträchtigungen gemeinsam Musik machen. In wöchentlichen Treffen werden Instrumente ausprobiert, Songs entwickelt und kreative Ausdrucksformen erprobt – unabhängig von Vorerfahrung. Im Mittelpunkt stehen Begegnung auf Augenhöhe, gegenseitige Stärkung und gemeinsame Auftritte.
Der Musikworkshop ist ein ausgewältes Projekt des Akzeptanzbudgets
Aktionsinsel

Wir danken allen Akteuren für die interaktiven Angebote und für ihren Beitrag zur wunderbaren Atmosphäre des Festivals.







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Das Akzeptanzfestival
braucht deine Untertützung
Das Festival wird bewusst ohne Eintrittsgelder realisiert. Die Finanzierung setzt sich aus Fördermitteln, Spenden und Sponsoring zusammen. Sponsoren leisten einen entscheidenden Beitrag zur kostenfreien Teilhabe für alle, umfassenden Barrierefreiheit, fairen Bezahlung der Bands und der nachhaltigen Etablierung des Festivals.
Sponsoring ist dabei mehr als finanzielle Unterstützung, es ist eine Partnerschaft für Vielfalt, gesellschaftliche Teilhabe und Zusammenhalt.
Wir danken den Förderern des Akzeptanzfestivals 2026
Gefördert von


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